1. März 2026

Reichlich Schnee und beste Stimmung

So viel Weiß wie in diesem Jahr gab es bei der Skifreizeit des Schulzentrums Dömitz noch nie. Rund 80 Zentimeter Neuschnee kamen an den sechs Tagen insgesamt zusammen und die Sonne ließ sich nur selten überhaupt blicken. „Das war sehr schwer zu fahren, zumal es nicht nur dauernd geschneit hat, sondern auch die Sicht ziemlich schlecht war“, schätzte Holger Rühle, stellvertretender Schulleiter und Organisator der Fahrt, ein. Aber Skifahren ist nun einmal ein „Draußensport“ und so setzten die Reuteraner die Skibrillen auf und machten das Beste daraus.

Die Fahrt hat Tradition und sowohl das weitläufige, abwechslungsreiche Skigebiet „Zillertal-Arena“ als auch die Unterkunft im Kirchenwirt in Zell am Ziller erwiesen sich einmal mehr als die richtige Wahl. „Die Mitarbeiter waren sehr nett und das Essen topp“, stellte Achtklässler Levin Scheper fest. Er war das zweite Mal dabei und genoss es, mit seinen Freunden in kleinen Gruppen zu fahren: „Man konnte sich die Routen selbst aussuchen, das war sehr spaßig.“ Besonders hat ihm der Funpark mit seinen Schneehindernissen gefallen. Kilometerkönig und Sieger bei den Jungen im Abschlussrennen wurde in diesem Jahr Louis Brandt. Die Rekorde aus dem Vorjahr konnte aber auch er als sehr guter Skifahrer nicht einstellen. „Das Wetter war einfach nicht so toll, das war ein bisschen schade.“ Spaß hatte er aber trotzdem jede Menge und wohl keiner der 39 Schülerinnen und Schüler fuhr ohne tolle Erlebnisse nach Hause. Für Louis waren es die „Talabfahrten mit den Ski-Freaks“, die besonders in Erinnerung bleiben. Mit in dieser Gruppe war auch Zehntklässlerin Sophia Manco. „Es war trotz des Wetters wie immer wunderschön“, resümierte sie und zog als persönliches Fazit, „ich konnte vor allem in der Technik viel verbessern und die Fahrt bis nach Königsleiten war ein echtes Highlight.“ Stolze 50 Pistenkilometer kamen an diesem Tag für sie zusammen. Es war übrigens der einzige Tag mit nennenswerten Sonnenstunden und damit auch besseren Bedingungen. „Da konnte man richtig entspannt fahren“, schwärmte Ole Zagermann, der zum vierten Mal in der Skifreizeit mit war.

Für Fünftklässler Hannes Roock war es der erste Ausflug auf den zwei Brettern. Um das Skifahren gründlich zu lernen, nahm er mit elf weiteren Reuteranern an einem dreitägigen Kurs teil. „Dank unserer Sponsoren und der Unterstützung des Schulvereins war es uns auch diesmal möglich, die Skifreizeit insgesamt und auch die Skischule für die Anfänger zu unterstützen“, unterstrich Rühle dankbar. Und der Kurs zahlte sich aus, bestätigte auch Hannes: „Der Lehrer war sehr gut und wir sind die Pisten danach gut herunter gefahren. Manchmal waren da zwar ein paar Hügel, aber ansonsten hat das richtig viel Spaß gemacht.“ Gemeinsam mit seinen Kumpels war er vor allem auf dem Skiweg „Funty Piste“ unterwegs und für ihn steht fest: „Das hat mir richtig gut gefallen.“ Auch Fünftklässlerin Kimberley Aßmann hat den Spaß am Skifahren gefunden. „Auf der richtigen Piste war es schwieriger, aber ich habe auf jeden Fall Lust wieder mitzukommen“, sagte sie. Beim Abschlussrennen kam sie bereits sicher die steilere Piste herunter, den Sieg in der Kategorie der Mädchen verteidigte aber Emma Henke mit der insgesamt besten Zeit.

Sechs Skitage verbrachten die Reuteraner in der Zillertal-Arena und die Stimmung war trotz wetterbedingt kürzerer Skitage ausgezeichnet. „Wir hatten ein sehr positives Gruppenklima“, betonte der Organisator. Besonders beeindruckte ihn: „Die Gruppen waren sehr selbstständig im Skigebiet unterwegs, waren füreinander und auch für andere da.“ Mit so viel guten Erlebnissen im Kopf kam dann bereits auf der Rückfahrt die erste kleine Vorfreude auf die Skifreizeit 2027 auf, zu der viele der Teilnehmer wieder mit wollen. Nur eine Bitte richtete Rühle schon jetzt an den Wettergott: „Möge der Schnee im nächsten Jahr schon im Vorfeld fallen.“ (ttr)

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