3. Mai 2026

Gedenkstättenfahrt führt nach Neuengamme

Im März fuhren 65 junge Schülerinnen und Schüler der zehnten Jahrgangsstufe bildungsgangübergreifend in die Mahn- und Gedenkstätte Neuengamme bei Hamburg. Zunächst eigenverantwortlich bewegten sich diese durch die Ausstellungen und über das weitläufige Gelände. Im Nachgang wurden wir in drei Gruppen durch kundige Guides zielgerichtet geführt, wobei die gesammelten Eindrücke des eigenständigen Rundganges aufgriffen und vertiefend erklärt wurden. Das gute Wetter, das Gedenkstättenkonzept und die kompetenten Führungen trugen dafür Sorge, dass diese Thematik den Geschichtsunterricht komplettieren und erweitern konnte, sodass es uns nachhaltiger gelingt, „gegen das Vergessen“ zu wirken. Darauf hat auch Jeronimo Zerr in seinen Mahnworten verwiesen, während wir eine Pflanzschale am Gedenkort niederlegten. 

In der unterrichtlichen Nachbereitung reflektierten vor allem die Lerner der Regionalen Schule ihre Besuche in anderen Gedenkstätten und stellten dabei fest, dass alle besuchten ehemaligen Konzentrationslager eine unterschiedliche Konzeption, jedoch das gleiche Ziel verfolgen. Dabei war es den Reuteranern wichtig, dass man möglichst originalgetreue Zustände beobachten kann, um sich ein eindrucksvolleres Bild machen zu können, so Liliana Stumkat (RS 10)

Text: Martin Görlitz
Fotos: Jasmin Grieser (GY 10b), Daniel Karov (GY 10b), Adina Kulisch (RS 10), Martin Görlitz

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